Akuter Sicherheitshinweis
Akute Cannabinoid-Hyperintoxikation: Tachykardie, Panikattacken, Dissoziation besonders bei oraler Einnahme durch 11-Hydroxy-THC; häufige Ursache für Notaufnahmen
Risiken öffnen(1E,4E,8E)-2,6,6,9-tetramethylcycloundeca-1,4,8-triene
Cannabis ist eine der ältesten und weltweit am häufigsten konsumierten psychoaktiven Pflanzen. Die Hauptwirkung geht von THC (Δ9-Tetrahydrocannabinol) aus, das als partieller Agonist an CB1-Cannabinoidrezeptoren im ZNS wirkt. CBD (Cannabidiol) moduliert das Endocannabinoidsystem ohne direkten CB1-Agonismus und hat anxiolytische und antiepileptische Eigenschaften. Wirkungen umfassen Euphorie, Entspannung, veränderte Zeitwahrnehmung und — bei hohen Dosen oder sensiblen Personen — Angst und Paranoia. Cannabis-Konsumstörung tritt bei ca. 9% der Konsumenten auf. Medizinisch zugelassen für Schmerz, Übelkeit, MS-Spastik und Epilepsie.
Klasse
Cannabinoide
Pharmakologische Einordnung
Mechanismus
Cannabis ist eine Ganzpflanze mit komplexem pharmakologischem Profil,…
Kurzfassung der bekannten Wirklogik
Interaktionen
5 dokumentiert
Kuratiert sichtbare Kombinationen
Risikothema
Neurotoxizität möglich
Aus strukturierten Hinweisen verdichtet
Orientierungswerte
Dosierungszahlen werden nur angezeigt, wenn sie belastbar strukturiert vorliegen.
Für diese Substanz liegen keine belastbar strukturierten Dosierungsbereiche vor. Synapedia zeigt hier deshalb bewusst keine Zahlen an.
Keine Konsumempfehlung. Wirkung und Risiko hängen u.a. von Reinheit, Toleranz, Körpergewicht, Set/Setting und Mischkonsum ab.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Weiter im Kontext
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Entzug & Risiken
Der Guide ordnet Schlaf, Stimmung, Appetit, Craving und Angst in der Cannabis-Nachphase ein.
Akute Cannabinoid-Hyperintoxikation: Tachykardie, Panikattacken, Dissoziation besonders bei oraler Einnahme durch 11-Hydroxy-THC; häufige Ursache für Notaufnahmen
Risiken öffnenTeilweise dokumentiert; Score 89/100; 5 Quellen.
Quellen ansehenUnverifizierte Reports nennen häufiger: euphoria and overwhelming happiness, body numbness, nausea requiring purging attempts.
Erfahrungen ansehenSynapedia Evidence
Die dargestellten Risiken können unvollständig sein. Insbesondere bei Forschungschemikalien und seltenen Substanzen ist die Datenlage begrenzt.
5 dokumentierte Interaktionen
Kombinationen werden als Warnmuster angezeigt. Der Checker ersetzt keine medizinische Beratung und kann eine Kombination nicht als unbedenklich freigeben.
Alkohol
Benzodiazepine
Opioide
Antidepressiva
Antipsychotika
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Zeitdaten noch nicht strukturiert
Für diese Substanz sind derzeit keine belastbaren Dauer- oder Verlaufsdaten in einem strukturierten Format hinterlegt.
Dosisempfindlichkeit ist individuell sehr verschieden. Körpergewicht, Toleranz, Konsumweg, Kombinationen und Vorerkrankungen beeinflussen die Wirkung erheblich. Diese Angaben sind keine Dosierungsempfehlung — sie beschreiben berichtete Bereiche, nicht sichere Mengen.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
Cannabis ist eine Ganzpflanze mit komplexem pharmakologischem Profil, das deutlich über den Effekt von isoliertem THC hinausgeht. Der primäre psychoaktive Wirkstoff Δ9-THC wirkt…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu Cannabis — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
Cannabis-Entzug verstehen
Cannabis-Entzug verstehen: CB1-Anpassung, Schlaf, Reizbarkeit, Appetit, Timeline, medizinische Grenzen und Quellen.
Cannabis-Entzug verstehen und stabilisieren
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Warum Schlaf im Entzug kippt: GABA-Rebound, Noradrenalin, Histamin, Serotonin, Opioid-System, Sedierung, Mischkonsum-Risiken und medizinische Warnzeichen.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderat
Fachliteratur vorhanden, aber nicht durchgehend starke Primärliteratur.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
Quellen
5 Quellen
5 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 10. Juni 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
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unverifiziert · Community-Daten
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