3-HO-PCP besitzt eigenständige μ-Opioid-Rezeptor-Aktivität. In Kombination mit klassischen Opioiden entsteht eine funktionell doppelte Opioid-Atemdepression. Zusätzlich ist 3-HO-PCP ein NMDA-Antagonist — NMDA-Antagonismus kann die Opioid-Toleranz reduzieren (klinisch genutzt bei Methadon als racemisches Gemisch). Bei opioidtoleranten Konsumenten kann 3-HO-PCP die Opioidempfindlichkeit unvorhergesehen erhöhen und eine Überdosis bei sonst tolerierten Opioiddosen provozieren.
NMDA-Antagonismus (3-HO-PCP) reduziert die Opioid-Toleranz-Entwicklung — bei toleranten Opioidkonsumenten kann 3-HO-PCP die Opioidempfindlichkeit unvorhergesehen erhöhen
3-HO-PCP wird als Dissoziativum konsumiert, hat aber eine eigenständige Opioid-Wirkkomponente — die gleichzeitige Einnahme klassischer Opioide erzeugt eine funktionelle Doppel-Opioid-Exposition.
NMDA-Antagonismus durch 3-HO-PCP kann bestehende Opioid-Toleranz reduzieren — Dosen, die zuvor toleriert wurden, können unter 3-HO-PCP zu einer Überdosis führen.
Naloxon bereithalten. Bei verlangsamter Atmung (<8/min) oder Bewusstlosigkeit sofort Notruf 112.
Häufige Fragen
Was ist die Wechselwirkung zwischen 3-ho-pcp und Opioid?
Synapedia dokumentiert die Kombination von 3-ho-pcp und Opioid als pharmakologisch relevante Wechselwirkung. Lebensgefährlich: Doppelte Opioid-Atemdepression Diese Seite stellt ausschließlich wissenschaftliche und harm-reduction-orientierte Informationen bereit — keine Kaufempfehlungen.
Wie hoch ist das Risiko der Kombination 3-ho-pcp und Opioid?
Das Risiko dieser Kombination wird auf Synapedia als kritisch eingestuft. Die Bewertung basiert auf kuratierten pharmakologischen Daten. Eine individuelle Risikoabschätzung erfordert die Berücksichtigung von Kontext, Vorerkrankungen und weiteren substanzspezifischen Faktoren.
Welcher pharmakologische Mechanismus liegt der Wechselwirkung zwischen 3-ho-pcp und Opioid zugrunde?
μ-Opioid-Agonismus (3-HO-PCP) + μ-Opioid-Agonismus (Opioid) = funktionell doppelte Opioid-Atemdepression NMDA-Antagonismus (3-HO-PCP) reduziert die Opioid-Toleranz-Entwicklung — bei toleranten Opioidkonsumenten kann 3-HO-PCP die Opioidempfindlichkeit unvorhergesehen erhöhen Diese mechanistischen Hinweise sind pharmakologischer Natur und ersetzen keine ärztliche Einschätzung.
Welche Harm-Reduction-Hinweise gibt es für die Kombination 3-ho-pcp und Opioid?
Synapedia dokumentiert folgende Hinweise zur Schadensminimierung: 3-HO-PCP wird als Dissoziativum konsumiert, hat aber eine eigenständige Opioid-Wirkkomponente — die gleichzeitige Einnahme klassischer Opioide erzeugt eine funktionelle Doppel-Opioid-Exposition. NMDA-Antagonismus durch 3-HO-PCP kann bestehende Opioid-Toleranz reduzieren — Dosen, die zuvor toleriert wurden, können unter 3-HO-PCP zu einer Überdosis führen. Naloxon bereithalten. Bei verlangsamter Atmung (<8/min) oder Bewusstlosigkeit sofort Notruf 112. — Diese Hinweise ersetzen keine professionelle Beratung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Worauf basiert die Risikobewertung für 3-ho-pcp und Opioid auf Synapedia?
Die Bewertung dieser Kombination basiert auf kuratierten pharmakologischen Quelldaten aus dem Synapedia-Redaktionssystem. 2 wissenschaftliche Quellen sind auf dieser Seite verlinkt. Synapedia erhebt keinen Anspruch auf medizinische Vollständigkeit und empfiehlt bei Unsicherheiten professionelle Beratung.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
Faktenübersicht
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Wechselwirkung
3-ho-pcp & Opioid
Risikobewertung
Kritisches Risiko
Kurzbeschreibung
Lebensgefährlich: Doppelte Opioid-Atemdepression
Mechanismus
μ-Opioid-Agonismus (3-HO-PCP) + μ-Opioid-Agonismus (Opioid) = funktionell doppelte Opioid-Atemdepression; NMDA-Antagonismus (3-HO-PCP) reduziert die Opioid-Toleranz-Entwicklung — bei toleranten Opioidkonsumenten kann 3-HO-PCP die Opioidempfindlichkeit unvorhergesehen erhöhen