Substance Comparison
4-Fluoroamphetamine and Kokain are both classified as Stimulanzien.
Both substances belong to the Stimulanzien class, making this a common comparison for understanding differences within the same pharmacological family.
No significant profile differences
| 4-Fluoroamphetamine | Kokain | |
|---|---|---|
| Class | Stimulanzien | Stimulanzien |
| Risk Level | — | high |
| Mechanisms | Dopamin-Freisetzung und Wiederaufnahmehemmung (Hauptmechanismus — stimulante Wirkung), Noradrenalin-Freisetzung und Wiederaufnahmehemmung (kardiovaskuläre Effekte, Wachheit), Serotonin-Freisetzung (gering; fluorierende Modifikation reduziert vs. MDMA), Monoaminoxidase (MAO) kompetitive Hemmung bei hohen Konzentrationen | DAT-Inhibitor, SERT-Inhibitor, NET-Inhibitor |
| Receptors | SERT (Releasing Agent), DAT (Releasing Agent), NET (Releasing Agent), VMAT2 | DAT, SERT, NET |
| Effects | Euphorie, Erhöhte Wachsamkeit, Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Erhöhte Geselligkeit, Appetithemmung | Intensive Euphorie und gesteigertes Selbstwertgefühl, Erhöhte Energie, Wachheit und Gesprächigkeit, Unterdrückter Appetit und verringertes Schlafbedürfnis, Erhöhte Herzrate und Blutdruck (sympathomimetisch), Lokale Taubheit bei nasaler Anwendung |
| Evidence | preclinical | strong |
4-FA (4-Fluoramphetamin) ist ein fluoriertes Amphetaminderivat und Substrat-Typ-Releasor an SERT, NET und DAT. Die Fluorsubstitution an Position 4 verschiebt das Selektivitätsprofil: 4-FA besitzt stärkere Serotonin-Freisetzung als Amphetamin, jedoch schwächer als MDMA. Dadurch kombinierten Stimulanzien- und empathogene Effekte. VMAT2-Interaktion führt zur Leerung monoaminerger Vesikel. Halbwertszeit ~8-12h ist länger als Amphetamin und erklärt die ausgeprägte Schlafdeprivation.
Kokain ist ein nicht-seletktiver kompetitiver Reuptake-Inhibitor der monoaminergen Transporter DAT, NET und SERT. Das Blockieren dieser Transporter führt zu einer Akkumulation von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin im synaptischen Spalt. Der primäre Belohnungseffekt entsteht durch die Dopamin-Akkumulation im Nucleus accumbens und Striatum. Im Gegensatz zu Amphetamin bewirkt Kokain keinen Reverse Transport, sondern hemmt nur die Wiederaufnahme. Die lokale Anästhesie entsteht durch die Blockade spannungsabhängiger Natriumkanäle.
Safer-use data available on substance page
Evidence: preclinical · Sources: 2
Evidence: strong · Sources: 5