Substanz-Vergleich
Mephedron (4-MMC) und Methamphetamin gehören beide zur Klasse Stimulanzien. Die verfügbaren Daten zeigen Überschneidungen bei SERT, DAT, NET. Im Fokus stehen Unterschiede innerhalb der Klasse Stimulanzien: Rezeptoren, Wirkprofil, Dauer, Risikostufe und bekannte Wechselwirkungssignale.
Beide Substanzen gehören zur Klasse Stimulanzien. Der Vergleich ist deshalb relevant, um Unterschiede innerhalb derselben pharmakologischen Familie sichtbar zu machen.
Für dieses Paar liegt noch kein vollständig normalisierter Timeline-Overlay vor. Synapedia zeigt deshalb keine exakten Verlaufskurven und behandelt Dauerangaben als Datenlücke statt als sichere Vergleichsgrundlage.
Keine belastbare strukturierte Wirkverlaufsangabe im Compare-Datensatz.
Strukturierte Wirkverlaufsdaten sind vorhanden, aber nicht vollständig als Kurve normalisiert.
Keine signifikanten Profilunterschiede
| Mephedron (4-MMC) | Methamphetamin | |
|---|---|---|
| Klasse | Stimulanzien | Stimulanzien |
| Risikostufe | high | high |
| Wirkmechanismen | SERT-Umkehrtransport, DAT-Umkehrtransport, NET-Umkehrtransport | DAT-Umkehrtransport, NET-Umkehrtransport, SERT-Umkehrtransport, TAAR1-Agonist |
| Rezeptoren | SERT, DAT, NET | DAT, NET, SERT, TAAR1 |
| Effekte | — | Euphorie, Erhöhte Wachsamkeit, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Angst |
| Evidenz | — | strong |
Methamphetamin ist ein potenteres Analogon von Amphetamin mit höherer Lipophilie und schnellerer ZNS-Penetration. Der Wirkmechanismus ist analog zu Amphetamin: TAAR1-Agonismus → PKA/PKC-Aktivierung → Phosphorylierung von DAT und NET → massiver Dopamin- und Noradrenalin-Reverse-Transport. Zusätzlich VMAT2-Inhibition setzt vesikuläre Monoamine frei. Im Vergleich zu Amphetamin: stärkere Dopaminfreisetzung, längere Halbwertszeit (~10-12h vs. 8-12h), höheres Abhängigkeitspotential und stärkere neurotoxische Effekte. Die Methyl-Gruppe erhöht die Lipophilie und führt zu schnellerem Wirkungseintritt und intensiveren Effekten.
Keine Daten zur Schadensminimierung verfügbar
Safer-Use-Daten auf der Substanzseite verfügbar
Evidenz: nicht bewertet · Quellen: 2
Evidenz: strong · Quellen: 7
Der wichtigste Unterschied liegt im individuellen Wirkprofil, der Dauer und dem Risikokontext innerhalb der Klasse Stimulanzien.
Die Daten zeigen Überschneidungen bei SERT, DAT, NET. Gemeinsame Zielstrukturen bedeuten aber nicht gleiche Wirkung oder gleiche Sicherheit.
Beide Substanzen sind aktuell mit "high" eingeordnet. Das ist keine Sicherheitsgarantie und ersetzt keine individuelle medizinische Einschätzung.
Synapedia wertet fehlende paarbezogene Daten nicht als Sicherheit. Mischkonsum kann unvorhersehbar sein, besonders bei Medikamenten, Vorerkrankungen oder weiteren Substanzen.