Synapedia is an independent knowledge project about psychoactive substances and harm reduction. If the platform helps you learn something new, you can support its development.
Every bit helps keep the project alive.
Substanz-Vergleich
LSD ist im Bereich Psychedelische Tiefe deutlich stärker ausgeprägt. LSD tendiert im Bereich Körperbelastung zu etwas höheren Werten.
Comparing these substances helps illustrate the diversity of psychoactive pharmacology and their distinct risk profiles.
LSD hat deutlich höhere Psychedelische Tiefe
LSD hat etwas höhere Körperbelastung
| LSD | SSRI | |
|---|---|---|
| Klasse | Psychedelika | Antidepressiva |
| Risikostufe | moderate | low |
| Wirkmechanismen | 5-HT2A-Agonist, Partieller D2-Agonist | Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmung |
| Rezeptoren | 5-HT2A, 5-HT1A, D2 | SERT |
| Effekte | Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, Tracer und Nachbilder, Halluzinationen: lebhafte Wahrnehmungsveränderungen und Objekte scheinen sich zu bewegen, Synästhesie: Überlagerung von Sinneswahrnehmungen (z.B. Töne als Farben erleben), Starke Zeitverzerrung (Minuten können sich wie Stunden anfühlen), Gedankenbeschleunigung und ungewöhnliche kognitive Verknüpfungen | — |
| Evidenz | strong | — |
LSD wirkt primär als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Pyramidenzellen und bewirkt dadurch eine Enthemmung des thalamokortikalen Filterprozesses. Die psychedelischen Effekte entstehen durch Aktivierung des 5-HT2A-Rezeptors, welcher über Gq/11-Proteine die Phospholipase C aktiviert und zu erhöhter kortikaler Erregbarkeit führt. Zusätzlich wirkt LSD als Agonist an 5-HT1A-, 5-HT2C-, D1-, D2- und TAAR1-Rezeptoren, was zur emotionalen und kognitiven Vielfalt der Wirkung beiträgt. LSD bindet stabil an den Rezeptor (Wirkdauer >8h) und bildet eine „Deckel"-Konformation, die eine schnelle Dissoziation verhindert.
Schadensminimierung
Evidenz: strong · Quellen: 6
Evidenz: nicht bewertet · Quellen: 2