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Substanz-Vergleich
DOB and LSD are both classified as Psychedelika. Available data suggests they share activity at 5-HT2A. DOB is commonly associated with a higher risk profile compared to LSD.
Both substances belong to the Psychedelika class, making this a common comparison for understanding differences within the same pharmacological family.
Keine signifikanten Profilunterschiede
| DOB | LSD | |
|---|---|---|
| Klasse | Psychedelika | Psychedelika |
| Risikostufe | high | moderate |
| Wirkmechanismen | 5-HT2A-Agonist | 5-HT2A-Agonist, Partieller D2-Agonist |
| Rezeptoren | 5-HT2A, 5-HT2C | 5-HT2A, 5-HT1A, D2 |
| Effekte | Euphorie, Veränderung der Wahrnehmung, Erhöhte Empathie, Steigerung der Kreativität, Verstärkung von Farben und Klängen | Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, Tracer und Nachbilder, Halluzinationen: lebhafte Wahrnehmungsveränderungen und Objekte scheinen sich zu bewegen, Synästhesie: Überlagerung von Sinneswahrnehmungen (z.B. Töne als Farben erleben), Starke Zeitverzerrung (Minuten können sich wie Stunden anfühlen), Gedankenbeschleunigung und ungewöhnliche kognitive Verknüpfungen |
| Evidenz | unknown | strong |
DOB (2,5-Dimethoxy-4-bromamphetamin) ist ein Amphetamin-basiertes Psychedelikum und partieller 5-HT2A/2C-Agonist. Die Amphetamin-Grundstruktur verleiht zusätzliche DAT/NET-stimulierende Aktivität (Unterschied zu 2C-Phenethylaminen). Bromsubstitution an Position 4 erhöht 5-HT2A-Affinität erheblich und erzeugt extrem lange Wirkdauer (18-30h). Zusätzlich α-adrenerge Aktivität und Vasokonstriktion. Dosierbereich nur 1-3mg — sehr enger therapeutischer Index mit hohem Vasokonstriktionsrisiko bei Überdosierung.
LSD wirkt primär als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Pyramidenzellen und bewirkt dadurch eine Enthemmung des thalamokortikalen Filterprozesses. Die psychedelischen Effekte entstehen durch Aktivierung des 5-HT2A-Rezeptors, welcher über Gq/11-Proteine die Phospholipase C aktiviert und zu erhöhter kortikaler Erregbarkeit führt. Zusätzlich wirkt LSD als Agonist an 5-HT1A-, 5-HT2C-, D1-, D2- und TAAR1-Rezeptoren, was zur emotionalen und kognitiven Vielfalt der Wirkung beiträgt. LSD bindet stabil an den Rezeptor (Wirkdauer >8h) und bildet eine „Deckel"-Konformation, die eine schnelle Dissoziation verhindert.
Safer-Use-Daten auf der Substanzseite verfügbar
Evidenz: unknown · Quellen: 4
Evidenz: strong · Quellen: 6