Substanz-Vergleich
DOB und 2,5-Dimethoxy-4-methylamphetamine gehören beide zur Klasse Psychedelika. Im Fokus stehen Unterschiede innerhalb der Klasse Psychedelika: Rezeptoren, Wirkprofil, Dauer, Risikostufe und bekannte Wechselwirkungssignale.
Für dieses Paar sind aktuell keine starken Einzelunterschiede berechnet. Die Seite bleibt deshalb besonders vorsichtig und wird nur indexiert, wenn die Readiness-Signale ausreichen.
Beide Substanzen gehören zur Klasse Psychedelika. Der Vergleich ist deshalb relevant, um Unterschiede innerhalb derselben pharmakologischen Familie sichtbar zu machen.
Für dieses Paar liegt noch kein vollständig normalisierter Timeline-Overlay vor. Synapedia zeigt deshalb keine exakten Verlaufskurven und behandelt Dauerangaben als Datenlücke statt als sichere Vergleichsgrundlage.
Strukturierte Wirkverlaufsdaten sind vorhanden, aber nicht vollständig als Kurve normalisiert.
Strukturierte Wirkverlaufsdaten sind vorhanden, aber nicht vollständig als Kurve normalisiert.
Keine signifikanten Profilunterschiede
| DOB | 2,5-Dimethoxy-4-methylamphetamine | |
|---|---|---|
| Klasse | Psychedelika | Psychedelika |
| Risikostufe | high | — |
| Wirkmechanismen | 5-HT2A-Agonist | 5-HT2A partieller Agonist (psychedelische Wirkung), 5-HT2B Agonist (kardiovaskuläre und vasokonstrike Effekte — wichtig für Sicherheitsrisiken), Phenethylamin-Grundgerüst: zusätzliche sympathomimetische/stimulierende Komponente, Sehr lange Wirkdauer durch langsamen hepatischen Abbau (14–36 Stunden total) |
| Rezeptoren | 5-HT2A, 5-HT2C | 5-HT2A (Partial agonist), 5-HT2B (Partial agonist), TAAR1 (Agonist), 5-HT2C (Partial agonist) |
| Effekte | Euphorie, Veränderung der Wahrnehmung, Erhöhte Empathie, Steigerung der Kreativität, Verstärkung von Farben und Klängen | Euphorie, Verstärkung von Sinneswahrnehmungen, Erhöhte Energie, Verbesserte Stimmung, Steigerung der Kreativität |
| Evidenz | unknown | unknown |
DOB (2,5-Dimethoxy-4-bromamphetamin) ist ein Amphetamin-basiertes Psychedelikum und partieller 5-HT2A/2C-Agonist. Die Amphetamin-Grundstruktur verleiht zusätzliche DAT/NET-stimulierende Aktivität (Unterschied zu 2C-Phenethylaminen). Bromsubstitution an Position 4 erhöht 5-HT2A-Affinität erheblich und erzeugt extrem lange Wirkdauer (18-30h). Zusätzlich α-adrenerge Aktivität und Vasokonstriktion. Dosierbereich nur 1-3mg — sehr enger therapeutischer Index mit hohem Vasokonstriktionsrisiko bei Überdosierung.
2,5-Dimethoxy-4-methylamphetamin (DOM) ist ein alpha-methyliertes Phenethylamin mit potenter partieller Agonistaktivität an 5-HT2A-Rezeptoren. Die Methylgruppe in Position 4 des aromatischen Rings verleiht DOM die typische DOx-Wirkungscharakteristik: extremer langer Wirkungseintritt durch MAO-Resistenz der Alphamethylgruppe kombiniert mit verminderter Clearance. DOM besitzt die langsamste Anflutungskinetik aller DOx-Verbindungen — Einsetzen nach 90–240 Minuten, Plateau erst nach 4–6 Stunden. Die Gesamtwirkdauer von 16–30 Stunden macht DOM zur längsten psychedelischen Substanz in der Phenethylamin-Familie. Historisch wurde DOM als "STP" (Serenity, Tranquility, Peace) bekannt und führte in San Francisco 1967 zu massenhafter Fehldosierung, weil Nutzer keine ausreichend langen Zeitfenster einplanten und nachdosierten. 5-HT2A-Aktivierung führt zu Glutamatfreisetzung im präfrontalen Kortex, AMPA-Rezeptorverstärkung und Veränderung des Default-Mode-Network. Sekundäre Aktivität an 5-HT2B und 5-HT2C sowie TAAR1-Modulation tragen zur stimulierenden Komponente bei.
Safer-Use-Daten auf der Substanzseite verfügbar
Safer-Use-Daten auf der Substanzseite verfügbar
Evidenz: unknown · Quellen: 4
Evidenz: unknown · Quellen: 2
Der wichtigste Unterschied liegt im individuellen Wirkprofil, der Dauer und dem Risikokontext innerhalb der Klasse Psychedelika.
Synapedia zeigt für dieses Paar aktuell keine starke gemeinsame Rezeptorachse. Fehlende Daten sind keine Entwarnung.
DOB ist aktuell mit "high" eingeordnet, 2,5-Dimethoxy-4-methylamphetamine mit "unknown". Individuelles Risiko hängt trotzdem von Gesundheit, Medikamenten, Kontext und weiteren Substanzen ab.
Synapedia wertet fehlende paarbezogene Daten nicht als Sicherheit. Mischkonsum kann unvorhersehbar sein, besonders bei Medikamenten, Vorerkrankungen oder weiteren Substanzen.