Substanz-Vergleich
7-Hydroxymitragynine und Morphin gehören beide zur Klasse Opioide. Die verfügbaren Daten zeigen Überschneidungen bei μ-Opioid. Im Fokus stehen Unterschiede innerhalb der Klasse Opioide: Rezeptoren, Wirkprofil, Dauer, Risikostufe und bekannte Wechselwirkungssignale.
Beide Substanzen gehören zur Klasse Opioide. Der Vergleich ist deshalb relevant, um Unterschiede innerhalb derselben pharmakologischen Familie sichtbar zu machen.
Für dieses Paar liegt noch kein vollständig normalisierter Timeline-Overlay vor. Synapedia zeigt deshalb keine exakten Verlaufskurven und behandelt Dauerangaben als Datenlücke statt als sichere Vergleichsgrundlage.
Strukturierte Wirkverlaufsdaten sind vorhanden, aber nicht vollständig als Kurve normalisiert.
Strukturierte Wirkverlaufsdaten sind vorhanden, aber nicht vollständig als Kurve normalisiert.
Keine signifikanten Profilunterschiede
| 7-Hydroxymitragynine | Morphin | |
|---|---|---|
| Klasse | Opioide | Opioide |
| Risikostufe | high | high |
| Wirkmechanismen | μ-Opioidrezeptor-Aktivität; in mehreren präklinischen Modellen stärker als Mitragynin, Opioid-Systemanpassung kann Toleranz, Abhängigkeit und opioidähnlichen Entzug begünstigen, Produktkonzentration, Labelgenauigkeit und Begleitstoffe verändern das Risiko erheblich | μ-Opioid-Agonist, κ-Opioid-Agonist |
| Rezeptoren | μ-Opioid | μ-Opioid, κ-Opioid |
| Effekte | analgesia or pain relief is reported, warmth, relaxation, and mood lift are reported, anxiolysis-like effects appear in user reports, nausea, itching, sweating, and constipation, drowsiness, slowed reaction time, and impaired coordination | Kann bei bestimmten medizinischen Zuständen eingesetzt werden, Verstopfung, Sedierung, Atemdepression, Schmerzlinderung |
| Evidenz | limited | strong |
Morphin ist ein vollständiger Agonist an μ-Opioid-Rezeptoren (MOR). Die Gi-Protein-Kopplung hemmt die Adenylylcyclase (↓cAMP), aktiviert einwärtsgleichrichtende K+-Kanäle (Hyperpolarisation) und inhibiert spannungsgesteuerte Ca²+-Kanäle. Diese prä- und postsynaptischen Effekte führen zu Analgesie, Sedation, Euphorie und Atemdepression. Morphin zeigt auch geringere agonistische Aktivität an κ-Opioid- und δ-Opioid-Rezeptoren. Die μ-Opioid-Aktivierung im Nucleus accumbens und ventral tegmentalen Areal führt zum Belohnungseffekt und schneller Abhängigkeitsentwicklung.
Safer-Use-Daten auf der Substanzseite verfügbar
Safer-Use-Daten auf der Substanzseite verfügbar
Evidenz: limited · Quellen: 14
Evidenz: strong · Quellen: 6
Der wichtigste Unterschied liegt im individuellen Wirkprofil, der Dauer und dem Risikokontext innerhalb der Klasse Opioide.
Die Daten zeigen Überschneidungen bei μ-Opioid. Gemeinsame Zielstrukturen bedeuten aber nicht gleiche Wirkung oder gleiche Sicherheit.
Beide Substanzen sind aktuell mit "high" eingeordnet. Das ist keine Sicherheitsgarantie und ersetzt keine individuelle medizinische Einschätzung.
Synapedia wertet fehlende paarbezogene Daten nicht als Sicherheit. Mischkonsum kann unvorhersehbar sein, besonders bei Medikamenten, Vorerkrankungen oder weiteren Substanzen.