Scientific Summary
Remifentanil wird als Opioide eingeordnet. 16 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 3 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
Remifentanil ist als Opioide eingeordnet.
Warum relevant?
Remifentanil ist ein kurzwirksames, starkes Opioid, das als μ-Opioidrezeptor-Agonist wirkt. Es wird hauptsächlich in der Anästhesie zur Schmerzbehandlung eingesetzt. Aufgrund seiner schnellen Wirkung und kurzen Halbwertszeit ist es gut steuerbar, birgt jedoch ein hohes Risiko für Atemdepression und Abhängigkeit.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: μ-opioid receptor (voller Agonist), δ-opioid receptor (schwach) und κ-opioid receptor (schwach).
Wie gut untersucht?
Aktuell ist nur der komponierte Datensatz zugeordnet; externe Evidenz bleibt eine offene Ausbauaufgabe.
Größte Risiken?
high · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Remifentanil vor?
Quick Facts
- Klasse
- OpioideOpioide · 50% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Komponierter Datensatz2 sichtbare Quellen · 50% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- μ-opioid receptor (voller Agonist) · δ-opioid receptor (schwach)Aus dem zentralen Claim Layer · 50% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- highSubstanzspezifischer Datensatz · 50% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 19.04.2026draft · 50% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Schmerzlinderung, Sedierung, Anxiolyse, Euphorie, Atemdepression und Muskellockerung.
Zeitlicher Verlauf
Der strukturierte Zeitverlauf nennt Eintritt: 1-2 min; Peak: 3-5 min; Hauptwirkung: 5-10 min.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für roa und safety note hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 2 externe Quellen zu: Referenzquellen.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt Remifentanil pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
Remifentanil wirkt als μ-Opioid-Rezeptor-Agonist, was zu einer Hemmung der Schmerzübertragung im zentralen Nervensystem führt.
μ-opioid receptor agonist
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Abhängigkeitsrisiko (100%)
35% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Opioide
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu Remifentanil folgt den vorhandenen substanzspezifischen Claims; offene Punkte werden als Forschungsfragen ausgewiesen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
0 dokumentiertKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- Niemals mit Alkohol, Benzodiazepinen, GHB oder anderen ZNS-Dämpfern kombinieren — häufigste Todesursache bei Opioid-Überdosis
- Toleranz verliert sich schnell — nach einer Pause drastisch niedrigere Dosis starten als vor der Pause
- Naloxon (Naloxon-Nasenspray) im Haushalt aufbewahren und Begleiter über Anwendung informieren
- Keine intravenöse Anwendung — Infektionsrisiko (HIV, Hepatitis C), Überdosis-Risiko massiv erhöht
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Remifentanil vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Welche Metaboliten und CYP-Enzyme sind bei Remifentanil beteiligt?
Stoffwechselwege helfen, Wirkdauer, Nachweisbarkeit und mögliche Interaktionen einzuordnen.
Research status: offen - 3
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem Remifentanil zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen - 4
Welche Interaktionen von Remifentanil sind direkt untersucht und welche nur klassenbasiert abgeleitet?
Die Trennung verhindert, dass fehlende Paarbefunde als Entwarnung verstanden werden.
Research status: offen
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu Remifentanil getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von Remifentanil als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01Remifentanil — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-04-19
remifentanil-identityremifentanil-summaryremifentanil-mechanism-1remifentanil-mechanism-2remifentanil-effects-neutralremifentanil-timelineremifentanil-dosage-contextremifentanil-risk-1remifentanil-risk-2remifentanil-risk-3remifentanil-risk-4remifentanil-safer-use-1remifentanil-safer-use-2remifentanil-safer-use-3remifentanil-safer-use-4remifentanil-evidence-overview - 02Wikipedia - Remifentanil
de.wikipedia.org · abgerufen 2026-04-19
- 03PubMed - Pharmacology of Remifentanil
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-04-19
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Evidenzniveau
Unbekannt
Basierend auf Fachliteratur mit eingeschränkter primärer Evidenz.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
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Automatisiert vorbereitete Basisdaten
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- Quellenlage wird ausgebaut.
- Keine medizinische Autorität ableiten.
- Bei Risiken externe Fachhilfe einbeziehen.
Quellen
2 Quellen
2 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 2 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt aktualisiert: 19. April 2026
Nicht brandneu, aber noch innerhalb eines sinnvollen Review-Fensters.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Phenylpiperidine · Opioide
- Wirkmechanismus
- Remifentanil wirkt als μ-Opioid-Rezeptor-Agonist, was zu einer Hemmung der Schmerzübertragung im zentralen …
- Hauptwirkungen
- Schmerzlinderung, Sedierung, Anxiolyse, Euphorie
- Risikostufe
- Nicht eingestuft
- Evidenz & Qualität
- unknown · 2 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 19. April 2026