Scientific Summary
Buprenorphin wird als Opioide eingeordnet. 16 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 6 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
Buprenorphin ist als Opioide eingeordnet.
Warum relevant?
Buprenorphin ist ein halbsynthetisches Opioid mit partieller Agonistenwirkung am μ-Opioid-Rezeptor und Antagonismus am κ-Opioid-Rezeptor. Es wird hauptsächlich zur Behandlung von Schmerzen und in der Opioid-Substitutionstherapie eingesetzt. Aufgrund seiner pharmakologischen Eigenschaften weist es ein geringeres Risiko für Atemdepression im Vergleich zu Vollagonisten auf, birgt jedoch weiterhin Abhängigkeits- und Missbrauchspotential.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: μ-Opioid (Partieller Agonist, sehr hohe Affinität), κ-Opioid (Antagonist) und δ-Opioid (partieller Agonist).
Wie gut untersucht?
Aktuell ist nur der komponierte Datensatz zugeordnet; externe Evidenz bleibt eine offene Ausbauaufgabe.
Größte Risiken?
Buprenorphin ist das Opioid mit dem geringsten Überdosierungs-Risiko dank … · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Buprenorphin vor?
Quick Facts
- Klasse
- OpioideOpioide · 50% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Komponierter Datensatz5 sichtbare Quellen · 50% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- μ-Opioid (Partieller Agonist, sehr hohe Affinität) · κ-Opioid (Antagonist)Aus dem zentralen Claim Layer · 50% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- Buprenorphin ist das Opioid mit dem geringsten Überdosierungs-Risiko dank …Substanzspezifischer Datensatz · 50% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 29.05.2026reviewed · 50% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Schmerzlinderung, Sedierung, Euphorie, Entspannung, Reduzierung von Entzugserscheinungen und Stimmungsaufhellung.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für notes, sources, variability, potency band und openai enriched at hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 5 externe Quellen zu: Referenzquellen und Behördenleitlinien.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt Buprenorphin pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
Buprenorphin ist ein partieller Agonist am μ-Opioid-Rezeptor (MOR) mit sehr hoher Rezeptoraffinität und extrem langsamem Dissoziationsverhalten (irreversibel-ähnlich über viele Stunden). Diese Kombination erzeugt einen charakteristischen "Ceiling-Effekt" bei der Atemdepression (aber nicht vollständig bei Analgesie) – dies macht Buprenorphin deutlich sicherer als vollständige μ-Agonisten bei Überdosierung. Zusätzlich Antagonist am κ-Opioid-Rezeptor (antidysphore Wirkung, unterscheidet sich von vollständigen Agonisten) und am ORL1/Nociceptin-Rezeptor. Die extrem hohe MOR-Affinität ermöglicht die Verdrängung vollständiger Agonisten (z.B. Heroin, Morphin) – die Basis für seine Verwendung in der Opioid-Substitutionstherapie.
κ-opioid receptor antagonist
μ-opioid receptor partial agonist
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Abhängigkeitsrisiko (100%)
38% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Opioide
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu Buprenorphin folgt den vorhandenen substanzspezifischen Claims; offene Punkte werden als Forschungsfragen ausgewiesen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
0 dokumentiertKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- Niemals mit Alkohol, Benzodiazepinen, GHB oder anderen ZNS-Dämpfern kombinieren — häufigste Todesursache bei Opioid-Überdosis
- Toleranz verliert sich schnell — nach einer Pause drastisch niedrigere Dosis starten als vor der Pause
- Naloxon (Naloxon-Nasenspray) im Haushalt aufbewahren und Begleiter über Anwendung informieren
- Keine intravenöse Anwendung — Infektionsrisiko (HIV, Hepatitis C), Überdosis-Risiko massiv erhöht
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Buprenorphin vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von Buprenorphin?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem Buprenorphin zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen - 4
Welche Interaktionen von Buprenorphin sind direkt untersucht und welche nur klassenbasiert abgeleitet?
Die Trennung verhindert, dass fehlende Paarbefunde als Entwarnung verstanden werden.
Research status: offen
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu Buprenorphin getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von Buprenorphin als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01Buprenorphin — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-05-29
buprenorphin-identitybuprenorphin-summarybuprenorphin-mechanism-1buprenorphin-mechanism-2buprenorphin-mechanism-3buprenorphin-effects-neutralbuprenorphin-dosage-contextbuprenorphin-risk-1buprenorphin-risk-2buprenorphin-risk-3buprenorphin-risk-4buprenorphin-safer-use-1buprenorphin-safer-use-2buprenorphin-safer-use-3buprenorphin-safer-use-4buprenorphin-evidence-overview - 02Mattick RP et al. (2014) Buprenorphine maintenance versus placebo for opioid dependence. Cochrane Database
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 03Walsh SL et al. (1994) Clinical pharmacology of buprenorphine. J Pharmacol Exp Ther
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 04NIDA: Buprenorphine DrugFacts
nida.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 05FDA: Opioid medications
fda.gov · abgerufen 2026-05-29
- 06PubChem: Buprenorphine
pubchem.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
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Trust Layer
Wie belastbar diese Seite aktuell ist
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
5 Quellen
5 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 29. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Phenanthrene · Opioide
- Wirkmechanismus
- Buprenorphin ist ein partieller Agonist am μ-Opioid-Rezeptor (MOR) mit sehr hoher Rezeptoraffinität und …
- Hauptwirkungen
- Schmerzlinderung, Sedierung, Euphorie, Entspannung
- Risikostufe
- Nicht eingestuft
- Evidenz & Qualität
- strong · 5 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 29. Mai 2026