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Bekannte pharmakologische Wechselwirkungen basierend auf wissenschaftlicher Literatur
Deliranzien2 Interaktionen
Diese Informationen basieren auf wissenschaftlicher Literatur und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen keine medizinische Beratung.
Atemdepression und anticholinerge Toxizität
Hohes Risiko
Diphenhydramin wirkt ZNS-depressiv über H1-Rezeptorblockade und hat anticholinerge Eigenschaften. In Kombination mit Opioiden entsteht eine additive Atemdepression. Die anticholinerge Wirkung kann zusätzlich Tachykardie, Harnretention und Hyperthermie verursachen. Die Kombination wird in Opioid-Szenen bewusst zur Wirkungsverstärkung eingesetzt.
Diphenhydramin und Ethanol wirken beide ZNS-depressiv. Die Kombination führt zu verstärkter Sedierung, Schwindel, cognitivér Beeinträchtigung und verlangsamten Reaktionszeiten. Die anticholinergen Effekte von Diphenhydramin können bei gleichzeitigem Alkoholkonsum zu Verwirrtheit und Desorientierung führen.