(3-carbamoyloxy-2-phenylpropyl) carbamate
Felbamat ist ein Antikonvulsivum, das vor allem bei therapieresistenten Epilepsien eingesetzt wird. Es wirkt durch Blockade von Natriumkanälen und antagonistische Modulation von NMDA-Rezeptoren, was zur Hemmung exzitatorischer Neurotransmission führt. Aufgrund potenzieller schwerer Nebenwirkungen wie aplastischer Anämie und Leberschäden wird es mit Vorsicht verwendet. Felbamat zeigt neuroprotektive Eigenschaften und beeinflusst auch GABAerge Systeme.
Evidenzstatus
Datenlage wird laufend geprüft
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Quellen & Review
2 Quellen · Nicht medizinisch geprüft
Risiko-Hinweis
Interaktionen prüfen
Mental
antikonvulsiv
Mental
neuroprotektiv
Mental
sedierend
Mental
GABAerg
Mental
NMDA-Rezeptor-Modulation
Synapedia Evidence
5 dokumentierte Interaktionen
Auch ohne Hochrisiko-Signal existieren dokumentierte Wechselwirkungen, die situativ relevant sein können.
Valproat
Phenytoin
Carbamazepin
Phenobarbital
Orale Antikoagulanzien
unverifiziert · Community-Daten
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Gesamtdauer 12-24 Stunden
Plateau
4-6 Stunden
Wirkungseintritt
1-2 Stunden
Gesamtdauer
12-24 Stunden
Nachwirkungen
Variabel
Niedrig dosiert starten. Individuelle Empfindlichkeit variiert.
Verlauf auf einen Blick
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Felbamat wirkt als Modulator des NMDA-Rezeptors und hat zusätzlich eine hemmende Wirkung auf bestimmte GABA-Rezeptoren, was zu einer Reduktion der neuronalen Erregbarkeit führt.
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu Felbamate — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
Ketamin und Alkohol — Wechselwirkung und Risiken
Wissenschaftliche Analyse der Wechselwirkung zwischen Ketamin und Alkohol: additive ZNS-Depression, Atemdepression, Aspirationsgefahr und Harm Reduction.
Ketamin vs. MXE — Dissoziative Pharmakologie im Vergleich
Ketamin und MXE im pharmakologischen Vergleich: NMDA-Antagonismus, Wirkdauer, Serotonin-Komponente und Sicherheitsprofile der dissoziativen Arylcyclohexylamine.
Ketamin vs. PCP — NMDA-Antagonisten und dissoziative Effekte
Ketamin und PCP im pharmakologischen Vergleich: NMDA-Affinität, dopaminerge Komponente, Psychoserisiko und klinische Relevanz der dissoziativen Anästhetika.
Der NMDA-Rezeptor — Dissoziative Substanzen und Glutamat
Der NMDA-Rezeptor als Zielstruktur dissoziativer Substanzen: Glutamat-Signalgebung, Ketamin-Bindung, Rolle bei Bewusstsein und Neuroplastizität.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderate Evidenz
Basierend auf Fachliteratur mit eingeschränkter primärer Evidenz.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
2 Quellen
2 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 2 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt aktualisiert: 7. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
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